| Jahr | Ereignis
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| um 1202 | schenkte der Markgraf Wladislav den Ort der Abtei Welehrad |
| 1222 | von Bischof Robert von Olmütz zur Pfarre erhoben |
| 1338 | Von Markgraf Karl zum Städtchen erhoben, mit dem Recht, an jedem 5. Tag in der Woche einen Markt abzuhalten und der "peinlichen Gerichtsbarkeit". |
| bis ca 1490 | gehörten Gut und Dorf der o.g. Abtei |
| um 1490 | Verpfändung an das Geschlecht Offner |
| 1525 | besaß den Ort Johann Ofner von Radolic |
| 1531 | nannte er sich noch danach |
| 1536 | löste Johann von Pernstein den Pfandbrief ein und erhielt das Gut vom Abte Franz, mit Bestätigung des Kaisers Ferdinand I übertragen. |
| 1539 | trat J. v. Pernstein bereits wieder das Pfarrpatronat an das Stift Bruck ab, im Tausch gegen die Pfarre in Wrahovic. |
| 1560 | Wratislav von Pernstein veräußert das Gut (Dorf und Veste Frischau mit den Dörfern Prac und Testic) mit dem Gut Grusbach an Johann v. Zerotin ab |
| von diesem ging es bald darauf in den Besitz von Pertold v. Lipa-Krummau über, welcher es |
| 1574 | an Peter Certoregsky v. Certoreg veräußerte. Sein Erbe, Bernard Certoreg verschrieb es |
| 1588 | seiner ersten Gattin Maria Lykovna v. Riesenburg |
| 1601 | aber seiner 2. Gattin Margereh Kordula v. Slaupna und bestimmte letztwillig |
| 1602 | alle seine Güter seinen nachgeborenen Kindern und in Ermangelung deselben seinen Neffen Wenik, Stock und bBrnhard Vertor v. Certoreg. |
| 1620 | verloren seine Söhne Weikard und Sigmund, wegen der Teilnahme am Aufstand Frischau und Grusbach |
| 1623 | verkaufte es die kais. Kammer beide Güter dem k.k. Rate und Obersten von Unter-Österreich, Christoph Freiherr v. Breuner . |
| 1626 | überließ dieser das Gut Frischau allein seiner Gattin, der GRäfin von Thurn, die es letzwillig |
| 1629 | dem Seifried Franz Breuner v. Stubing verschrieb. |
| 1651 | verstarb die Besitzerin und der o.g. Erbe verkaufte das Gut seinem Vater, Seifried Leonard (k.k. General-Feldmarschallieutenant) |
| 1668 | hinterließ es dieser seinen Söhnen Ernst Friederich, Filip Christoph und Franz Anton welche es ( mit 3 gestifteten und 4 öden Dörfern)sogleich ihrer Stiefmutter Eliesabeth Breuner geb. v. Cavriani um 37 000 fl abließen. |
| 1692 | Die Käuferin (oder deren gleichnamige Tochter?) ehelichte einen Grafen Bouquoi und verkaufte Frischau im gleichen Jahr (Schloß und Dorf, die Dörfer Grillowitz und Pobitz samt Käsemacherhof und Schafstall, 4 Ödungen, nämlich Libic, Milkovic, Triskowic und Rochkowic an Michael Johann Graf v. Althan zu dessen Gute Grusbach |
| 1692 | Dieser verkaufte es bereits 7 Tage später der Eleonora Margaretha Fürstin von Liechtenstein, geb. Herzogin von Hollstein-Schleswig. |
| 1699 | erwarb sie zusätzlich vom k.k. Hofkammerrathe Ernst Graf von Mollat das Gur Bonitz mit Dorf und die Dörfer Gaiwitz, Pratsch, Teßwitz und dem öden Hostehradek |
| 1702 | erbte ihr Gemahl, Max Fürst von Liechtenstein, nach ihrem Tode den Besitz. |
| 1704 | Dieser verkaufte den Besitz, nebst einem Haus in Znaim, seiner 2. Gemahlin Maria Eliesabeth, geb Fürstin von Liechtenstein |
| 1713 | ehelichte diese den Herzog Leopold von Holstein-Wiesenburg |
| 1744 | Nach ihrem Tode fiel die Herrschaft letztwillig ihrer Tochter aus 2. Ehe, Maria Gabriaela von Fürstenberg-Möskirch zu |
| 1785 | verfaßte diese ihr Testament, in dem sie dem drittgeborenen Karl von Liechtenstein'schen Prinzen, Moritz als Erben einsetzte. |
| 1799 | trat dieser, nach ihrem Tode, das Erbe an. |
| 1819 | stirbt dieser Fürst Moritz von Liechtenstein und seine Tochter Leopoldine, vermählte Fürstin von Lokowitz, seine jüngste Tochter erbt den Besitz |
| 1835 | ist diese immer noch Besitzerin |
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